• images
  • 12:11
  • images
  • 35 Kommentare.

Meine bewegendste Geschichte 2011

Image

Was ist uns nicht alles wichtig: Erfolg ist wichtig. Geld ist wichtig. Likes sind wichtig. Retweets sind wichtig. Gewonnene Pitches sind wichtig. Markenerfolg ist wichtig. Eigen-PR ist wichtig. Vor einigen Wochen schrieb ich über ein Wochenende, an dem das alles plötzlich sehr unwichtig wurde (http://von-lobenstein.posterous.com/kurze-pause). Ich schrieb über zwei Menschen, die mir an diesem Wochenende von ihrer Krankheit erzählten: Multiple Sklerose. Von dem, was den beiden vorher wichtig war. Von dem, was ihnen jetzt wichtig ist. Und wichtig sein muß.
Einer der beiden ist Paul Pesch, ein erfolgreicher Ingenieur und Manager bei Ford. Einer, der nicht vor der Krankheit in Deckung geht, sondern offen mit ihr und sich kämpft, anderen helfen will, dasselbe zu tun. Einer, der sich nicht auf “Kranker” reduzieren lassen will, mit Leidenschaft seinen Job macht. Paul Pesch ist ein oft fröhlicher, immer schlauer und sehr nachdenklich reflektierender Mensch. Ein Mensch mit Zielen und Träumen. Und er ist eine Inspiration für mich. Vor allem immer dann, wenn es wieder mal darum geht, die Prioritäten in meinem Leben richtig zu setzen. Hier ist die Geschichte von Paul Pesch in seinen Worten geschrieben in der Hoffnung, für eine kurze, aber wichtige Pause bei möglichst vielen zu sorgen. Wenn es Euch so geht wie mir, dann verteilt sie einfach weiter. Als Mutmacher und Inspiration für andere.


“Zweitjob” von Paul Pesch

„Machen Sie sich bitte keine Sorgen…“ so endete das Vorstellungsgespräch um einen Job den ich eigentlich nicht haben wollte, um den ich mich nie beworben hatte, der nirgends ein Inserat füllt und den bestimmt niemand je mit mir tauschen wollte. Der Job ist unbezahlt und kostet Zeit, viel Zeit und Geld, mal mehr mal weniger, aber immer Geld, welches man bestimmt lieber anders angelegt hätte. Alles scheint sinnlos, überflüssig und ist erdrückend – ein Anfang einer Geschichte, die mir ungefragt Aufgaben gegeben hat, die unlösbar erscheinen – plötzlich einen in Stein gemeißelten Zeitplan vorschreibt – strikt, unausweichlich, entschieden.

Ein neues Thema wurde mir auferlegt, keine Frage nach Kompetenz oder Erfahrung, keine nach Vorlieben und Neigungen, keine nach verfügbarer Zeit oder persönlichen Möglichkeiten. „… das schaffen Sie schon.“ war der Ausdruck von grenzenlosem Vertrauen, was man normalerweise eher nicht bekommt, wenn man ohne Expertise, Ausbildung und Training eine solch komplexe Aufgabe erhält. Da war sie die Antwort auf die nie gestellte Frage … „Ich habe einen Befund.“

Seltsam, dass es Themen gibt worüber man sich – auf sich selbst bezogen – nie Gedanken gemacht hatte, was nie für einen selber galt, sondern immer eine Geschichte der Anderen war, bis zu jenem Tag – dem Tag der Tatsachen. Ein Déjà Vu der besonderen Art – wo auf einmal wieder einmal alle Zeit für dich haben – wo man im Mittelpunkt steht – wo es jedem gruselt – zumindest ein bisschen – wo selbst erfahrene Gelehrte die Ausnahme als Argument zulassen.

Schon zum zweiten Mal in meinem Leben nahmen sich besondere Spezialisten Zeit für mich, für das was sie ermittelt hatten, für einen Tatsachenbericht. Zum zweiten Mal wurden alle Pläne über den Haufen geworfen, setzte die neue Aufgabe alles auf Start zurück – einfach alles!

Nach unendlich vielen Untersuchungen wurde ich überwiesen – zu den Ärzten, die einen in eine Röhre schieben und dann das Innere in vielen Bildern sichtbar machen. Ich kannte die Prozedur noch von fast verdrängten Tagen. So eine Untersuchung braucht seine Zeit. Wenn man schon nach wenigen Minuten in besorgte Gesichter schaut und darum gebeten wird noch ein bisschen Geduld zu haben – ganz entspannt und ruhig zu bleiben, ahnt man schon was nun kommt. Die Untersuchung dauert länger. Man wird mit versteinerter Miene nach draußen gebeten … eine zweite Meinung wird eingeholt und dann kommt der Zeitpunkt, wo alles doppelt überprüft ist, die Meinungen nicht mehr auseinander gehen – es ausgesprochen werden muss.

Ich hatte nur kurz in meinem Leben mit behinderten Menschen zu tun. Mein Zivildienst ließ mich Kinder in ihre Sondereinrichtungen bringen. Hart arbeitenden Müttern und Vätern half ich wenigstens für ein paar Stunden ihre Mamutaufgabe abgeben zu können. Das war’s! Nach knapp zwei Jahren war dieser Dienst vollbracht, ohne wirklich zu realisieren was man eigentlich getan hatte. Eindrücke waren im Kopf gespeichert, nicht mehr flüchtig aber auch nicht omnipräsent.  

Das Leben war jung, das Leben war schön und voller Herausforderungen. Man wollte mehr, man war vorwitzig und schrecklich verliebt – wollte endlich raus in die große Welt und ihr zeigen, was man so kann. Seinen Platz finden, Visionen leben und Ideen in die Tat umsetzen – verrückte Sachen machen.

Der erste Warnschuss kam schlagartig, plötzlich, überraschend. Einen Monat lang war die linke Gesichtshälfte gelähmt, nicht mehr normal essen, nicht mehr normal schlafen, nicht mehr normal schwimmen und tauchen, nichts mehr normal. Es kam und ging, blieb unerklärt.

Der zweite Warnschuss kam im wahrsten Sinne des Wortes blitzartig. Ich sah einen Blitz im innen liegenden Badezimmer ohne Licht, ohne Sonne, in der Dunkelheit. Netzhautablösung wurde diagnostiziert und der damals noch hochmoderne neue Laser eingesetzt um das, was noch da war, wieder anzuheften. Alles wieder gut – alles bald vergessen – Grund unbekannt.

Dann der erste große Schock: Diagnose Krebs – auch in den Lymphen. Eine Chemo war die Möglichkeit. Ich hatte Angst, die bestätigt wurde. Körperlich ging es schnell nach unten, tief nach unten bis auf den Boden des Lebens, bis an den Rand des Machbaren. Die Hoffnung stirbt zuletzt und blieb. Nach 5 Jahren galt ich als geheilt. Glück gehabt! Jetzt kann es endlich losgehen.

In den nächsten Jahren ereigneten sich immer wieder Dinge, die nach dem großen Erlebnis als Kleinkram ignoriert wurden, nie Aufmerksamkeit bekamen, un-untersucht blieben. Immer wieder vielen Basisfunktionen meines Körpers aus, wurden schwächer, fehlte die Kontrolle. Ende 2009 hat man, nach langer Suche, Multiple Sklerose diagnostiziert, nachdem letztendlich alle Funktionen unterhalb des Bauchnabels nicht mehr zuverlässig, bestimmungsgemäß funktionieren. Viele der Symptome wurden zunächst auf die Chemotherapie nach der Krebsgeschichte geschoben. Damals hatte ich Nervengifte bekommen, die teilweise, auch nach Jahren, solche Nebenwirkungen haben können. 2010 mussten mehrere Schübe mit massivem Kortisoneinsatz bekämpft werden – zeitweise konnte ich nicht mehr gehen, ein selbstbestimmtes Leben wurde häufig schwer.

Verschiedene Basistherapien wurden versucht und wegen massiver Nebenwirkungen, aus Unverträglichkeit, wieder abgesetzt. Heute bin ich recht stabil und habe eine gute Eskalationstherapie, die mich alle 28 Tage ein paar Stunden am Tropf hängen lässt – sonst aber keine weiteren gravierenden Nebenwirkungen hat. Alles was ich verloren habe ist weg – „fot is fot“ sagt der Kölner, und meint damit, dass man dem, was man verloren hat, nicht hinterher weinen sollte. Also ist eine Analyse der Situation notwendig. Ohne Emotionen auflisten was geht und was nicht.  

Ich gehe meist schwankend und Distanzen schon im Bereich von wenigen Metern sind zu einem Problem geworden, manchmal unmöglich – Stöcke helfen mir im Kurzen, manchmal ein Rollator – immer öfter nur der Rollstuhl, wenn ein ganzer Tag gemeistert werden muss. Meine Hobbys das Wandern, Rad- und Skifahren sind nicht mehr möglich, weil mein Gleichgewichtssinn nicht mehr mitspielt, meine Beine nicht mehr wollen. Ein Dreirad nenne ich nun mein eigen, kombiniert mit einem Elektroantrieb die neue Freiheit – wenigstens das Hobby kann weiter gehen – fast wie gewohnt nur jetzt eben auf 66 cm Spurbreite. Ich bin ständig müde und brauche oft ewig bis ich am Morgen abfahrbereit bin. Jeden Morgen wache ich mit dem allgegenwärtigen Zweitchef MS auf. Fast jeden Mittag brauch ich eine Schlafpause und das Wochenende zur Erholung. Da hilft nichts außer schlafen! Hinter meinem Schreibtisch im Büro steht jetzt eine Liege. Die Mittagspause ist fester Bestandteil meines Alltags und die Zeit die bleibt, wird intensiver genutzt.

Was ist das eigentlich, was ich da habe? Komme ich aus dem Dilemma wieder heraus? Was bedeutet das für meine Zukunft?

Die erste Erklärung auf meine damaligen Fragen habe ich noch im Ohr: „MS beeinflusst die Fähigkeit von Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark, sich akkurat miteinander und mit dem Netz von Nerven im Rest des Körpers zu verständigen. Im Allgemeinen trifft es junge Erwachsene, viel öfter Frauen.“ Ich bin weder jung noch weiblich und trotzdem hat es mich getroffen. Warum?

In der ersten Zeit war ich überfordert. Überfordert zu fragen, überfordert zu verstehen, überfordert zu antworten. Sollte ich meine Familie und Freunde einweihen in das was ich selber nicht verstand – oder sogar öffentlich darüber reden? Was ist mit meinem Arbeitgeber, meinem Job, sollte ich bekannt geben, was mir da um die Ohren gehauen wurde – genauso rücksichtslos – genauso unerklärt? Die Welt um mich herum war nicht vorbereitet auf solch eine Nachricht, ich war nicht vorbereitet, nicht mehr leistungsfähig, nicht mehr belastbar, nicht mehr gesund. Alles brach zusammen, meine Werte, die Werte meiner Leistungsgesellschafft – jetzt bist du überflüssig, nutzlos, wertlos wurde schnell zum bestimmenden Thema in meinem Kopf. Und das alles, weil das eigene Immunsystem verrückt spielt und das Myelin angreift und beschädigt – teilweise oder vollständig. Myelin umgibt und schützt die Nervenfasern des zentralen Nervensystems. Es sorgt dafür, dass Mitteilungen schnell und unterbrechungsfrei durch das Gehirn, das Rückenmark und das Netz von Nerven gelangen. Der Schaden stört den Mitteilungsfluss, kann ihn verlangsamen, verzerren oder gänzlich unterbinden. Nichts war mehr konstant, nichts vorhersehbar, die verschiedenen Szenarien ändern sich im Laufe des Tages oder von einem Tag zum anderen.  

Was man heute ableitet ist, dass es mehrere Gründe geben muss, da einer alleine nicht zu isolieren ist. Genkombinationen und Konstellationen sind sicher ein Grund. Ich habe einen eineiigen Zwilling, der glücklicherweise gesund ist. Stimmt das alles nicht, was sie sagen oder habe ich einfach nur Pech – bin die vielzitierte Ausnahme der Regel? Auch wo man lebt soll ausschlaggebend sein, je weiter weg vom Äquator desto häufiger ist MS diagnostiziert! Es gibt noch unendlich viele Abhängigkeiten, die untersucht werden – ein riesiges Forschungsgebiet – eins der größten in der Welt!

Trotzdem bleibt: Niemand weiß heute die Ursache zu bestimmen – warum MS entsteht ist unbekannt. Die Konsequenzen sind vielfach und unvorhersehbar!

Ich muss lernen mit der Diagnose zu leben, sie anzuerkennen, sie billigen. Immer wieder werde ich morgens wach und denke „Das alles war nur ein böser Traum“. Schon wenn ich aufstehe weiß ich, dass der böse Traum das heute erreicht hat, das hier und jetzt. Manchmal muss ich morgens um sechs schon mit Vielem kämpfen, mit den Tränen und der Traurigkeit, mit den Beinen und dem Laufen, mit dem wach werden und die unendliche Müdigkeit vertreiben, mit der Wut über die fehlende Fähigkeit, mit der Verzweiflung, mit dem was Leben ist. Wann ist meine Kontrolle zu Ende, wann komme ich selbst hier nicht mehr raus, wann verliere ich mein selbst bestimmtes Leben ganz? Immer mehr Zweifel kriechen in mein Bett – halten mich hier fest und überzeugen mich langsam davon mich der nächsten Aufgabe, dem nächsten Schritt, dem Tag nicht zu stellen und einfach liegen zu bleiben.

Eine Person mit Multipler Sklerose kann fast jedes neurologische Symptom oder Zeichen zeigen. Empfindungen ändern sich, man verliert seine Empfindlichkeit. Manchmal prickelt es, manchmal fühlt man sich wie betäubt. Die Muskeln sind schwach oder hyperaktiv. Muskelkrämpfe kommen und gehen, es fällt schwer sich koordiniert zu bewegen, die doch so selbstverständliche Balance ist wie untrainiert.

Reden oder schlucken fallen schwerer, das sehen wechselt zwischen scharf und unscharf – zwischen bunt und grau. Tiefe Müdigkeit überfällt einen aus dem Hinterhalt. Akute Schmerzen wecken einen auf, bleiben eine Zeit und verschwinden wieder. Blasen- und Darmschwierigkeiten gehören bewältigt.

Kognitive Beeinträchtigungen in verschiedenen Graden und von unterschiedlicher Dauer überraschen. Kleinigkeiten können zur Krise werden und zeigen wie instabile Stimmungen plötzlich ihr Gesicht wechseln. Die MS verläuft in Schüben, niemand weiß wann ein Schub startet, wie heftig er wird oder wie lange er dauert. Niemand weiß, was man temporär verliert und was für immer weg ist. Zurück gibt es so gut wie nie etwas.

Multiple Sklerose ist unheilbar. Was für ein Wort – das haut einen wirklich um und sorgt für schreckliche Phantasien. Horrerszenarien entstehen im Kopf und versuchen bestimmend zu werden. Es ist viel Stärke und noch mehr Gelassenheit notwendig diese im Zaum zu halten.

Die Pille, um MS zu stoppen oder zu heilen, gibt es einfach noch nicht. In den meisten Fällen wird das sogenannte “duale Konzept“ als Behandlungsform angewandt. Hochdosiertes Kortison bei einem akuten Schub kombiniert mit immunmodulierender Langzeittherapie. Überall neue Vokabeln! Die Therapie muss jeder für sich erfahren und man kann nur mit ausprobieren einen, seinen Weg finden. Man muss bereit sein einfach alle Wege neu zu gehen. Neuer Tagesablauf, Wochenablauf, Monatsablauf – alles anders.

Aufklärung tut not, verstecken geht nicht! Die meisten Symptome von MS sind für die Allgemeinheit unsichtbar und das was man sieht wird sehr häufig drastisch fehlinterpretiert. Mir sieht man an, dass etwas nicht stimmt –mancher denkt ich wäre betrunken, wenn ich gehe, nicht ausgeschlafen, wenn ich gähne, ungeschickt, wenn was fällt und blind weil meine Brillen ständig wechseln und die Monitore meines Arbeitsplatzes immer größer werden.

Ich bin in die Öffentlichkeit gegangen – mit Allem – manchmal habe ich geschockt, erschrocken, entsetzt, überrascht. Ich habe viele Gelegenheiten genutzt, um zu erklären, um aufzuklären – live und in Farbe – in all meinen sozialen Räumen, der Familie, bei Freunden und an meinem Arbeitsplatz. Ich habe erreicht, dass man mit mir spricht und nicht über mich. Ein gutes Gefühl, von Mitleid und Barmherzigkeit, zu Verständnis und Hilfsbereitschaft überzugehen.

Den alten Paul gibt es nicht mehr. Lang lebe der Neue. Und das nehme ich wörtlich. Ich werde mich nicht verstecken, nicht in unendliche Traurigkeit verfallen, nicht den Kopf in den Sand stecken, nicht aufhören zu trainieren, nicht aufhören zu arbeiten und nicht aufhören neugierig auf Neues zu sein. Alles was ich mal konnte geht so nicht mehr – Aufgabe ist jetzt neue Wege zu finden – neue Wege entstehen nur, wenn man sie geht. Der Tag ist kürzer, die Wege sind länger – alles strengt mehr an – ich nutze die Zeit, die bleibt.

Jetzt kommt nur noch die größte Herausforderung:

Den Kampf mit der Ungewissheit, die Furcht vor dem nächsten Schub, der Verlust der Autonomie. Dem muss man sich stellen, das muss man organisieren, das muss man akzeptieren.

Eines tröstet mich – auch die Anderen wissen nicht wie es weitergeht – sie wissen nur nicht, dass sie es in Wirklichkeit genauso nicht wissen – mir ist das bewusst – jeden Tag.

Paul Pesch Oktober 2011

35 Kommentare

RonAstoni

30.11.2017 05:26 Antworten

Gunstig Cialis Bestellen Viagra Au Feminin Levitra 20 Mg Precio En Espana cialis 24 Hour Canadian Pharmacy Buy Trimix Injection Online

RonAstoni

26.11.2017 18:49 Antworten

Cialis Serve Ricetta Medica Cialis Kamagra Sildenafil Buy Nolvadex For Lab Rats cialis buy online Amoxicillin For Kids Dosage 2006 Amoxicillin March Mt Diane 35 And Yasmin Pharma Online

RonAstoni

21.11.2017 12:17 Antworten

Pediatric Zithromax Dosage viagra Levonorgestrel Drugs From India Without Prescription

RonAstoni

07.11.2017 14:39 Antworten

Ou Acheter Nolvadex Acquisto Cialis Senza Ricetta Online Is Amoxicillin Good For Strep Throat viagra Amoxicillin Abscess Dosage

RonAstoni

04.11.2017 07:03 Antworten

Cheap Acyclovir cialis Priligy Sustancia Activa Walmart Formulary Overnight Delivery Premarin 56 0 3 Mg

RonAstoni

30.10.2017 22:30 Antworten

Hydrochlorothiazide Aldactazide With Overnight Delivery Cod Only Want To Buy Dutasteride Dutasteridum Next Day Delivery best online levitra Levitra 10 Mg Prezzo Levitra Probiert Clomid Apres Avortement

RonAstoni

27.10.2017 17:49 Antworten

Can I Purchase Overnight Generic Progesterone Medicine Free Shipping viagra Viagra Ou Pas

RonAstoni

22.10.2017 17:05 Antworten

Sandoz Amoxicillin Propecia What Is It viagra What Is Genernic For Keflex

RonAstoni

22.10.2017 07:37 Antworten

Keflex And Stomach Upset Canadian Global Pharmacy Comprar Cialis Madrid En Mano cialis buy online Clomid Et Utrogestan Viagra Apotheke Koln Viagra En Pharmacie En Ligne

RonAstoni

16.10.2017 15:34 Antworten

Viagra Impotenza Prezzo Levitra Online cialis Achat Cialis Original Viagra Pfizer Bestellen

RonAstoni

13.10.2017 14:08 Antworten

Cialis De Farmacia Generic Finasteride Pills over seas orders for vardenafil Acquistare Kamagra In Canada Sildenafil Online For Sale

RonAstoni

09.10.2017 16:30 Antworten

Cialis Tadalafil Online Real Secure Ordering Hydrochlorothiazide Website Next Day Delivery viagra Venta De Viagra Original

RonAstoni

08.10.2017 07:11 Antworten

Cialis Und Antibiotika Achat Cialis Generique En France Pharmacie Andorre Kamagra cialis levitra sales viagra Comprar Cialis Envio Urgente Viagra 100mg Precio Medicament Baclofen

RonAstoni

06.10.2017 18:57 Antworten

Dove Trovare Viagra Amoxicillin And Alcohol Reaction 100 mg levitra Levitra Packungsgro?Enverordnung

RonAstoni

03.10.2017 23:02 Antworten

Prednisone Online Bestellen Tossicita Del Levitra Cialis 40 Mg Precio viagra Compro Cialis Online Cephalexin Perscribed For Paxil

RonAstoni

30.09.2017 19:28 Antworten

Propecia Farmacodinamia Buy Nexium 40 Mg buy cialis Nolvadex Effets Secondaires

KelRarismib

31.07.2017 18:05 Antworten

Le Viagra En France cialis Zestoretic

ChasMync

31.07.2017 13:31 Antworten

Levitra 10 Mag cialis online Propecia Dht 5 Alpha Reductase

KennPrexbeah

17.07.2017 16:18 Antworten

Levothroid 200 Cheap No Rx viagra Cialisis Barato

ChasMync

17.07.2017 15:53 Antworten

Propecia Doping Garantia De Satisfaccion cialis Buy Generic Propecia 20 Mg

KelRarismib

17.07.2017 02:25 Antworten

Zithromax 3 Day Vs 5 Day online pharmacy Buy Pain Meds Online With E Check

KennPrexbeah

12.07.2017 01:59 Antworten

Order Amoxicillin Overnight Shipping cialis Levitra Filmtabletten 20mg

ChasMync

11.07.2017 22:53 Antworten

Propecia Caduta Indotta cialis online Cephalexin Dose For 200 Pounds

KelRarismib

10.07.2017 17:41 Antworten

Sky Pharmacy Store viagra Priligy Super P

KennPrexbeah

07.07.2017 15:11 Antworten

Amoxicillin Bloody Stool viagra Price Of Viagra

ChasMync

07.07.2017 15:07 Antworten

Cialis Au Luxembourg generic viagra Viagra Comment S Utilise

KelRarismib

07.07.2017 00:28 Antworten

Escitalopram Canadian Pharmacy generic cialis Antibiotics For Sale 24 Hour Delivery

KelRarismib

01.07.2017 16:52 Antworten

Dosage Baclofene Alcool buy viagra online Amoxicillin Clindamycin Safe Together

KelRarismib

28.06.2017 21:06 Antworten

Viagra Billig De viagra cialis Discount Cialis Without A Prescription

KelRarismib

25.06.2017 03:11 Antworten

Buy Priligy Germany Get Cheap Cialis Online Doctissimo Viagra 25 Mg

Che

27.12.2011 15:41 Antworten

Eine offene und ehrliche Lebensgeschichte an der wir teilhaben dürfen. Ich finde es sehr mutig darüber zu reden und anderen einen Einblick zu gewähren. Ich bewundere die Kraft sich dem Leben zu stellen. Mich hat der Text sehr bewegt.

thinkglocal

16.11.2011 12:59 Antworten

Ich halte es hier wie mit Feedback: Ein Danke an Paul (und natürlich den Bloginhaber für die Plattform).CheersSven

Alex

15.11.2011 15:12 Antworten

"Weil hier einer nicht philosophiert oder um Mitleid ringt.." Ja, absolut. Aber ich kanns nicht ändern. Ich leide trotzdem mit. Bin ja auch ein Mensch. Deshalb mag ichs nicht lesen.

hubertus von lobenstein

15.11.2011 15:07 Antworten

Lieber Alex,ja, ich will das lesen. Und zwar gern!! Weil hier einer nicht philosophiert oder um Mitleid ringt, sondern einfach eine Geschichte erzählt. So wie sie ist. Und zwar eben nicht eine Geschichte vom Sterben, sondern für mich eine Geschichte vom Leben. Und die Message? Meine jedenfalls lautet: "Lang lebe der Neue!"

Alex

15.11.2011 14:56 Antworten

Lieber Hubertus: Whow!Das geht ja durch Mark und Bein.Aber will man das lesen?Was ist die Message?Sterben müssen wir alle.Ohne Ausnahme!Sollen wir nun schon über das "Wie" philosophieren?Oder gegenseitig in der Meisterschaft des Sterbens wetteifern?Ich warte drauf, das einfach mal jemand zugibt, das es eine riesengroße Schweinerei ist, das wir nicht alle unsterblich sind. Und das derjenige dann aber still ist.Ich werde (will vielleicht sogar – wie Schlingensief) jammern und heulen und fluchen und wieder heulen wenn es so weit ist. Und ich möchte dann auch nichts Schlaues mehr sagen müssen, das andere großartig finden. Denn es gibt keine Ausnahme. Es ist ein grausames Mysterium. Und so unbeantwortbar wie die Frage, was hinter den Sternen kommt.Und es ist noch weniger: Es ist eine biologisch-evolutionäre Frechheit: Man bekommt eine Intelligenz, die es jedem erlaubt, sich bis zu 100 Jahren auf der Erde aufzuhalten und zu überleben. Aber es gibt keine evolutionäre Notwendigkeit den Tod zu begreifen und anzunehmen: Weißt Du warum? Weil die Angst vor dem Sterben elementares Element des Überlebenswillens ist.Schau Dir Reiner Langhans an: Der bereitet sich seit 30 Jahren aufs Sterben vor und ist noch keinen beschissen meditativen Schritt weitergekommen.Dein Kumpel – das kann man immerhin sagen: Ein toller Schreiber und Beobachter. Berührend. Aber ich will so etwas trotzdem nicht lesen.

Hinterlasse einen Kommentar