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Liebe die Wand

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10 Tage ist das Jahr alt. 10 Tage, an denen wir jetzt schon an der Verwirklichung unserer guten Vorsätze für 2012 arbeiten. Abnehmen, mehr Sport, Rauchen aufhören oder gleich das ganze Leben umkrempeln – meist liegt den guten Vorsätzen die Einsicht zugrunde, daß das Vorgenommene nicht einfach zu erreichen sei, oft vorher fast unmöglich wirkt. Und gerade deshalb wollen wir es erreichen. Weil wir uns nach dem Ergebnis sehnen, es herbeiwünschen, es für uns als wichtig erachten. Weil es gerade, weil es so schwer erscheint, besonders erstrebenswert wirkt. Weil es, wenn erreicht, uns zum Guten, zum Besseren verändern soll.

Nicht nur zum Jahreswechsel streben wir auf diese Art nach dem vermeintlich Unerreichbaren, dem Unmöglichen. Ob als motivationale Posts auf Facebook, in Vorträgen, Ansprachen und als dick unterstrichene Zitate in der Literatur – das Unmögliche zu erreichen erscheint als edles Ziel und als besondere Leistung. Hier mal drei weitere populäre Beispiele:

Franz von Asisi (“Start by doing what’s necessary; then do what’s possible; and suddenly you are doing the impossible”)  
Nelson Mandela (“It always seems impossible until its done.” )  
Alexander dem Großen (“There is nothing impossible to him who will try.” )

Das Problem: Hinterher wirkt das Erreichte oft leicht, der Weg dahin als aufregendes Abenteuer. Vorher dagegen steht das Unmögliche erst einmal wie eine Wand vor uns. Es macht Angst, ist anstrengend, nervt, verunsichert. Das Unmögliche zu schaffen fällt selten leicht. Bei allem, was ich mir je in meinem Leben vorgenommen habe, kam der Moment, wo ich überlegt habe, ob ich es wirklich schaffe. Ob ich nicht einfach lieber aufgebe. Einen eigenen Blog etablieren? Na klar kam die Woche, in der mir nichts mehr einfiel, was ich schreiben wollte. Einen Marathon laufen? Zwei Wochen vorher wollte ich aufgeben. Eine neue Agentur zum Erfolg führen? Selbstverständlich gab es die Tage nach verlorenen Pitches, an denen ich nicht geglaubt habe, daß es klappt. Nach Hause gehen, Ziel aufgeben, mit dem bis dahin Erreichten zufrieden geben.

Genau dieser Moment ist entscheidend. Schaffen wir es nämlich, die Wand zu durchbrechen, dann sind wir wirklich “commited”. Dann treibt uns das “warum” an, das uns dazu gebracht hat, uns das scheinbar Unmögliche überhaupt vorzunehmen. Dann erst sind wir wirklich bereit, alles dafür zu geben, unser Ziel zu erreichen. Wir sind völlig fokussiert auf das Ende der Geschichte, die wir uns selbst vorgeschrieben haben. Jede weitere Wand, die dann kommt, ist vergleichsweise einfach zu durchbrechen. Wir glauben wirklich daran, daß das Unmögliche möglich ist.

Wer sich also für 2012 vermeintlich Unmögliches vorgenommen hat, sein Team auf Unmögliches eingeschworen hat, seiner Marke “unmögliche” Ziele gesetzt hat: Die Wand kommt! Seien Sie darauf vorbereitet. Lieben Sie die Wand. Erst, wenn Sie sie durchbrechen, sind Sie wirklich auf dem Weg, Ihre Ziele zu erreichen. Viel Erfolg dabei!  

 

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